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20.08.2020, 08:00 Uhr | Bremervörder Zeitung
CDU will über Bundesstraße 74 reden
Vertreter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr soll genauen Sachstand erläutern

Die Dauerbaustelle B74 dürfte bald erneut Thema im Bremervörder Rathaus werden. Die CDU-Stadtratsfraktion hat eine kurzfristige Einberufung des Ausschusses für Hoch- und Tiefbau beantragt. Ziel ist es, Informationen über den genauen Sachstand der zurzeit laufenden Sanierungsarbeiten auf der Strecke zwischen Bremervörde und Elm zu erhalten. Angeregt wird in dem Antrag ebenfalls, einen Vertreter der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus Stade einzuladen.

Bremervörde -

"Die aktuelle Vollsperrung der B74 zwischen Elm und Bremervörde stellt für viele Menschen und Betriebe eine erhebliche Belastung dar", begründet der CDU-Fraktionsvorsitzende Marco Prietz den Antrag. Die offiziellen Umleitungen führen zu "enormen Zeitverlusten, Mehrkosten und Einnahmeausfällen, beispielsweise für Berufspendler, Handwerksunternehmen und den Bremervörder Einzelhandel", heißt es in dem Antrag weiter. Prietz: "Es ist daher im Interesse aller Menschen in der Region, dass die Sanierung möglichst schnell erfolgt und die Sperrung bald wieder aufgehoben wird."

Die Berichterstattung in den vergangenen Tagen und Wochen habe die Sorge hervorgerufen, dass die ursprünglichen Zeitplanungen nicht mehr haltbar sein dürften. "Dies ist umso ärgerlicher, da bereits der erste Bauabschnitt deutlich länger als angekündigt gedauert hat", so Prietz. "Die bislang vernommenen Begründungen, der Winter sei zu nass und kalt (Bauabschnitt 1) und der Sommer zu trocken und warm (Bauabschnitt 2), sind der Bevölkerung kaum zu vermitteln", heißt es im Antrag weiter.

"Es ist für die Stadt Bremervörde unerträglich, dass die Einflussmöglichkeiten auf diese Maßnahme so stark begrenzt sind", beschwert sich Prietz. Im Rahmen der beantragten Ausschusssitzung wollen die Bremervörder Christdemokraten nun "über die aktuelle Situation mit der Stadtverwaltung und der Landesbehörde ins Gespräch kommen, nach möglichen Lösungen zur Abmilderung der Belastungen suchen und für Transparenz in der Diskussion sorgen."

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