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30.08.2019, 18:30 Uhr | Bremervörder Zeitung - Frauke Siems
„Stadtpolitik investiert in Bildung“
CDU-Gemeindeverband Bremervörde empfängt interfraktionelle Gästeschar am Kornspeicher in Nieder Ochtenhausen

Bei bestem Wetter hat der CDU-Gemeindeverband Bremervörde am Freitagabend seinen Sommerempfang gegeben. Vor der malerischen Kulisse am Kornspeicher in Nieder Ochtenhausen versammelten sich neben den Parteimitgliedern auch Vertreter anderer Fraktionen, aus Schule und Gesellschaft.

Sommerempfang der Bremervörder CDU am Kornspeicher in Nieder Ochtenhausen.
Nieder Ochtenhausen -

Als Ehrengast informierte die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Mareike Wulf aus Hannover, über die Erfolge, die die Große Koalition auf Landesebene bereits erzielt und die Herausforderungen, denen sie sich in Zukunft zu stellen habe. Für den digitalen Transformationsprozess sei ein Masterplan mit einer Milliarde Euro hinterlegt. Ziel sei es, bis 2025 alle niedersächsischen Haushalte mit gigabitfähigen Anschlüssen zu versorgen, sagte Wulf.

Auf der anderen Seite setzten sich in einer digitalisierten Welt meist die schrillen Töne durch. „Der normale Mensch zieht sich zurück“, Empathie gehe verloren. Für sie als bildungspolitische Sprecherin ihrer Partei sei die Frage, „Wie bringen wir Kindern bei, in der digitalisierten Welt klarzukommen“ besonders wichtig.

Wulf warnte vor einem weiteren Erstarken der AfD, die „ganz eindeutig eine rechtsextreme Partei“ sei, die vom „rechtsextremen Spektrum beeinflusst“ werde und von der es sich abzugrenzen gelte. Der Gemeindeverbandsvorsitzende Dirk-Frederik Stelling erklärte, dass Bremervörde in ein paar Jahren mit dem zurzeit im Bau befindlichen Sek-I-Campus das modernste Schulzentrum im Landkreis Rotenburg haben werde. In Bildung zu investieren habe Priorität, da zögen „alle in der Stadtpolitik“ an einem Strang, sagte Stelling über den Konsens mit den anderen Ratsfraktionen. Seinen Dank sprach der Verbandsvorsitzende auch dem Kultur- und Heimatverein Nieder Ochtenhausen aus, der den historischen Kornspeicher als Veranstaltungsort zur Verfügung stellte und für die Bewirtung der Gäste verantwortlich zeichnete.

„Hier brennt heute Abend nichts an“, versprach Ortsbürgermeister Stefan Imbusch augenzwinkernd, bevor er sich zum 70. Geburtstag seiner Mutter in den örtlichen Gasthof Quell verabschiedete. Am Grill stand, wie Imbusch der illustren Gästeschar verriet, Nieder Ochtenhausens Ortsbrandmeister Marcel Leenherr.

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