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14.06.2019, 20:55 Uhr
CDU zu Besuch im Bremervörder Hospiz
Bau des Tageshospizes wird unterstützt
In der vergangenen Woche besuchte die Bremervörder CDU-Stadtratsfraktion das stationäre Hospiz zwischen Elbe und Weser. Geschäftsführer Volker Rosenfeld und Superintendent Helmers berichteten über die ersten fünf Jahre, die die Einrichtung nun schon besteht, und über die geplante Erweiterung.
CDU-Stadtratsfraktion mit Pastor Volker Rosenfeld (links) und Superintendent Wilhelm Helmers (3. v. l.).
Bremervörde -

Bereits zu Beginn des Besuches stellte Fraktionsvorsitzender Marco Prietz fest, dass das Hospiz nicht nur einen hohen Stellenwert für die Stadt habe, sondern dass es auch ganz persönlich im Leben der Bremervörder angekommen sei. "Fast jeder kennt jemanden, der von dieser wunderbaren Einrichtung profitiert hat", so Prietz. Pastor Rosenfeld, Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft des Hospizes, unterstrich diese Aussage mit dem Auslastungsgrad der letzten fünf Jahre. Teilweise habe man keine weiteren Gäste mehr aufnehmen können, sodass bereits eine Erweiterung der Kapazitäten vorgenommen werden musste.

Superintendent Helmers erläuterte den Ratsmitgliedern die finanziellen Rahmenbedingungen. Obwohl die Finanzierung durch die Kransenkassen ausgeweitet wurde, sei man weiterhin auf Spenden angewiesen, um die Kosten decken zu können. Er betonte dabei, dass man vor allem auch auf Spenden von außerhalb Bremervördes abziele. Das "Hospiz zwischen Elbe und Weser" habe schließlich – ganz dem Namen entsprechend – auch einen  Einzugsbereich von Stade bis Bremerhaven und von Cuxhaven bis Verden.

Nach nunmehr fünf Jahren Betrieb habe man sich entschlossen, die stationäre Einrichtung um ein sog. Tageshospiz zu erweitern. Darin könnten Menschen für einige Tage pro Woche versorgt werden, die ansonsten noch bei ihrer Familie zuhause leben können. So schaffe man auch Entlastung für die Angehörigen. Diese Art sei ein Modell-Projekt, das es so bisher in Deutschland noch nicht oft gebe. Der Bedarf sei in der Region aber vorhanden.

In der nächsten Sitzung des Stadtrates werde daher über die Aufstellung eines Bebauungsplanes entschieden, um die nötigen Voraussetzungen für den Bau des Tageshospizes zu schaffen. Der B-Plan, der bereits im Stadtentwicklungsausschuss beraten wurde, wird von der CDU unterstützt. Darüber hinaus liege der Stadt ein Antrag auf finanzielle Förderung vor.

Marco Prietz dankte den Gastgebern für die Einladung und für deren Engagement. Das Hospiz sei eine segensreiche Initiative seitens des Kirchenkreises und eine Bereicherung für die Stadt Bremervörde. "Ich freue mich, dass der Landkreis den Bau des Tageshospiz mit 100.000 Euro unterstützt", so Prietz, der auch Vorsitzender der Mehrheitsgruppe im Kreistag ist. "Die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Bremervörde werden wir in den anstehenden Doppelhaushalt für die Jahre 2020/2021 einbringen."

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