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05.12.2018, 20:42 Uhr
Amthor besichtigt JVA Bremervörde

Im Rahmen seines Besuches in der Ostestadt besichtigte Philipp Amthor MdB in der vergangenen Woche die Justizvollzugsanstalt Bremervörde. Die JVA Bremervörde ist das erste niedersächsische Gefängnis, das nach dem Modell einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) gebaut wurde und betrieben wird.

v.l.n.r.: Dr. Arne Wieben, Detlev Fischer, Frank Pingel, Philipp Amthor, Dirk-Frederik Stelling
Bremervörde -

„Wer geht schon freiwillig ins Gefängnis? Wahrscheinlich nur konservative Innenpolitiker“, witzelte Philipp Amthor zum Beginn der Führung durch die JVA. Anstaltsleiter Dr. Arne Wieben begrüßte den Bundestagsabgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern, der auf Einladung der CDU in der Ostestadt gastierte. Begleitet wurde er bei seinem Besuch von Bürgermeister Detlev Fischer, Ortsbürgermeister Frank Pingel und dem CDU-Vorsitzenden Dirk-Frederik Stelling.

Dr. Wieben präsentierte dem Gast zunächst das Grundkonzept „seiner“ JVA. Jene Aufgaben, die von Privatfirmen wahrgenommen werden können, wie z.B. Reinigung und Reparaturen, werden privatwirtschaftlich organisiert. Alle sicherheitsrelevanten Aufgaben werden – selbstverständlich – von Landesbediensteten wahrgenommen.

Amthor zeigte sich beeindruckt von der modernen Ausstattung in der Einrichtung, die in erster Linie dem Sicherheitspersonal zu Gute kommt. Die Einrichtung gewähre ein hohes Maß an Sicherheit und durch das ÖPP-Modell würden darüber hinaus Steuergelder eingespart werden.

Für die heimische Wirtschaft sei die JVA ebenfalls ein Gewinn. Amthor konnte aus eigener Erfahrung berichten, welchen Stellenwert eine JVA haben kann: In seiner Heimatstadt habe es vor einigen Jahren erhebliche Proteste wegen der Schließung der JVA Ueckermünde gegeben, insbesondere wegen des Verlusts vieler Arbeitsplätze.

„Hier wird tolle Arbeit geleistet, dieses Modell hat Vorbildcharakter“, betonte Amthor zum Abschluss seines Besuches.

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