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18.08.2018, 19:30 Uhr
Grillabend in Bremervörde
Der CDU-Gemeindeverband Bremervörde lud am 18. August ins Hotel Jäger zum Grillabend ein. Im Mittelpunkt des Abends stand die Rede von Marco Prietz, CDU-Fraktionschef in Stadtrat und Kreistag, der detailliert ausführte, dass in den nächsten Jahren mehr als 100 Millionen Euro in Bremervörde investiert werden.
Bremervörde -

Der Gastgeber und Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Bremervörde Dirk-Frederik Stelling konnte neben den vielen Gästen u.a. Bürgermeister Detlev Fischer und den Landtagsabgeordneten Dr. Marco Mohrmann begrüßen. Fischer stellte fest, dass „in dieser Stadt einiges in Bewegung“ sei. Auch wenn das an mancher Stelle nicht jedem gefalle, so sei die Politik doch dafür gewählt, um Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehöre es nunmal Entscheidungen zu treffen.

Mohrmann ging in seinem Grußwort auf die Landespolitik ein. Insbesondere die Einführung der beitragsfreien Kita sei ein großer erster Erfolg der neuen Landesregierung. Anschließend stellte er seine Rede unter das Motto „Machen statt meckern – 100 Millionen Euro für Bremervörde“. Bremervörde stünde vor den gewaltigsten Investitionen der Stadtgeschichte. Diese bewegten sich um Umfang von über 100 Millionen Euro, die sich direkt auf die Attraktivität Bremervördes auswirkten und die Stadt deutlich in Bewegung brächten, wobei der Schwerpunkt sinnvollerweise im Bereich der Bildung liege. „Es besteht kein Anlass für Pessimismus“, betonte Prietz. Bremervörde bekomme das modernste Schulzentrum im Landkreis Rotenburg. Doch nicht nur die Stadt werde den Sek-I-Campus für über 20 Millionen Euro errichten, sondern auch der Landkreis plane den Neubau des Gymnasiums und der Berufsbildenden Schulen für über 50 Millionen Euro.

Neben Bildung werde die zweitgrößte Summe in den Bereich der Gesundheitsversorgung fließen. Der Landkreis werde mit Hilfe von Landesmitteln rund 30 Millionen Euro in den OsteMed-Standort Bremervörde investieren. Diese Mittel stärkten das Krankenhaus und somit nicht zuletzt auch die Stadt Bremervörde deutlich.

Ebenfalls wichtig sei der Anschluss an das HVV-Tarifgebiet. Hierdurch rücke Bremervörde näher an die Metropolregion Hamburg heran und werde somit attraktiver.

Vor dem Hintergrund der Umgestaltung des Rathausmarkt betonte Prietz, dass auch Bremervörde private Investoren brauche: „Es kann nicht immer nur der Staat investieren – ansonsten wäre die DDR ein Erfolgsmodell gewesen!“ Zu dem Vorwurf der mangelnden Bürgerbeteiligung erklärte er, dass auch diese Grenzen habe. „Politik ist immer die Kunst des Kompromisses“, betonte Prietz. Daher könne nie eine Seite sämtliche Forderungen umsetzen.

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